"Den besten Zinsen auf der Spur..."

Zinshund.de

Sie möchten einen Geldbetrag als Tagesgeld oder Festgeld anlegen? Sie haben bereits einige Angebote gesichtet, sind aber nicht sicher, das beste gefunden zu haben?

Dann sind Sie hier richtig, denn der Zinshund durchstreift für Sie das Internet auf der Suche nach den besten Angeboten für Tagesgeld und Festgelder.

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Aktuell: Einlagensicherung

Vor dem Hintergrund der aktuellen Krise an den Finanzmärkten rückt die Frage nach der Sicherheit der Anlagen in den Vordergrund.
Im Bereich Zinsübersicht finden Sie für jedes Angebot auch einen Hinweis auf die Höhe der jeweiligen Einlagensicherung.
EU-weit gilt ab 01.01.2011, dass die minimale Einlagensicherung mindestens 100.000 Euro (oder ein äquivalenter Betrag in heimischer Währung) betragen muss. Zudem haben einige Staaten, z.B. Deutschland, eine Garantie für Spareinlagen ausgesprochen. Weitere Details finden Sie auf der Infoseite zur Einlagensicherung.
Bei der Zinssuche bietet der Zinshund Ihnen nun auch die Möglichkeit, gezielt nach Angeboten mit deutscher Einlagensicherung zu suchen.

Links

Der Zinshund hat folgende Tipps zu Tages- und Festgeldangeboten für Sie zusammengestellt:

 

Sicherheit

Informieren Sie sich vor der Kontoeröffnung unbedingt über die Einlagensicherung des Anbieters. Je nach Sitz des Anbieters gelten unterschiedliche gesetzliche Regelungen. Details hierzu finden Sie auf der Informationsseite zur Einlagensicherung.
Tipp: Wählen Sie nur Anbieter mit einer Einlagensicherung von 100%. Legen Sie jeweils nur so viel Geld an, dass der Anlagebetrag inklusive der zu erwartenden Zinsen unter dem maximal von der Einlagensicherung erfassten Betrag bleibt. Informieren Sie sich auch nach (!) Kontoeröffnung regelmäßig, ob der Anbieter weiterhin der Einlagensicherung angehört und welche Beträge die Einlagensicherung aktuell abdeckt.

Anbieterwahl

Falls Sie einen größeren Betrag anlegen möchten, kann es sinnvoll sein, diesen über mehrere Anbieter zu verteilen. Dies liegt daran, dass viele ausländische Anbieter zwar hohe Zinssätze, aber nur eine Einlagensicherung bis z.B. 100.000 Euro anbieten.
Tipp: Benutzen Sie die Zinsübersichten für die einzelnen Laufzeiten, um weitere Anbieter zu identifizieren.

Hausbank

Prüfen Sie vor der Kontoeröffnung bei einem Anbieter auch die Angebote Ihrer Hausbank oder anderer regionaler Anbieter.
Tipp: Legen Sie Ihrer Hausbank ruhig das konkrete Angebot eines anderen Anbieters vor und fragen Sie, ob die Bank mithalten kann.

Zinsänderungen

Beachten Sie bei Tagesgeldkonten und bei der Wiederanlage von Festgeldern, dass die Zinssätze sich ständig ändern. Informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Marktlage, z.B. beim Zinshund.
Tipp: Häufiges Wechseln zu neuen Anbietern ist u.U. mit Kosten und Arbeit verbunden. Wenn sich dies für Sie nicht lohnt, wählen Sie einen etablierten Anbieter, der auch in der Vergangenheit regelmäßig überdurchschnittliche Zinssätze angeboten hat, z.B. die Bank of Scotland.

Kontoeröffnung

Beachten Sie, insbesondere bei befristeten Aktionsangeboten, dass die Kontoeröffnung mehrere Tage dauern wird.
Tipp: Informieren Sie sich, ob der Anbieter besondere Aktionsangebote oder spezielle Zinssätze für Neukunden anbietet. Evtl. kennen Sie auch jemanden, der bereits Kunde bei diesem Anbieter ist. Oft gibt es dann ein Prämienprogramm für die Vermittlung von neuen Kunden aus dem Bekanntenkreis.

Kosten

Informieren Sie sich über die Gebühren des Anbieters. Beachten Sie auch die Kosten der unterschiedlichen Zugangsmöglichkeiten (z.B. Telefonkosten etc.)
Tipp: Vergessen Sie nicht ein Konto aufzulösen, wenn Sie das Angebot eines Anbieters nicht mehr nutzen möchten, da sonst evtl. weiterhin laufende Gebühren berechnet werden.

Zinsgutschrift

Informieren Sie sich über die Häufigkeit der Zinsgutschriften (z.B. monatlich, quartalsweise, jährlich) insbesondere bei Tagesgeldkonten.
Tipp: Bei gleichen Zinssätzen wählen Sie den Anbieter mit häufigeren Zinsgutschriften. Eine monatliche Zinsgutschrift von z.B. 3,00% entspricht wegen des Zinseszinseffekts einer jährlichen von ca. 3,04%!

Überweisungen

Beachten Sie, dass der Übertrag von einem Anbieter zu einem anderen in der Regel über Ihr Girokonto führt. Da das Girokonto meist schlechter oder gar nicht verzinst ist, sollten Sie die Zeit für den Übertrag möglichst kurz halten.
Tipp: Mit der folgenden Formel können Sie selbst ausrechnen, wie lange Ihr Geld beim neuen Anbieter zu einem besseren Zinssatz angelegt werden muss, damit die schlechter verzinste Zeit für den Übertrag kompensiert wird. Erst nach Ablauf dieser Anlagedauer erzielen Sie wirklich höhere Beträge!
Dauer = [(Zinsatz alter Anbieter - Zinssatz Giro) : (Zinssatz neuer Anbieter - Zinssatz alter Anbieter)] x Anzahl Tage für Übertrag
Ein Beispiel: Sie erhalten z.Zt. 4,75%, beim neuen Anbieter 5%. Der Übertrag dauert 8 Tage und erfolgt über Ihr Girokonto, das nicht verzinst wird. Es ergibt sich: Dauer = [(4,75 - 0) : (5 - 4,75)] x 8 = [4,75 : 0,25] x 8 = 19 x 8 = 152.
Das bedeutet: Erst nach 152 Tagen hat sich, in diesem Beispiel, der Übertrag für Sie gelohnt.
Tipp: Geben Sie bei dem neuen Anbieter als Referenzkonto das Konto des alten Anieters an, dann entfällt der zinslose Umweg über das Girokonto. Oder wählen Sie ein Girokonto, das eine möglichst gute Verzinsung bietet.